Allgemeine Geschäftsbedingungen
Bedingungen für die Nutzung der Plattform founderzone.ai. Stand: 21. Juni 2026.
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Nutzung der Plattform founderzone.ai, betrieben von AIOMNIA — eine Marke der NM|CPE, Inh.: Naima M Barki(nachfolgend „Anbieter“). Abweichenden Bedingungen der Nutzerinnen und Nutzer wird widersprochen, soweit ihrer Geltung nicht ausdrücklich zugestimmt wurde.
§ 2 Vertragsgegenstand
Der Anbieter stellt eine webbasierte Plattform bereit, die Solo-Unternehmerinnen und -Unternehmer sowie Gründende bei Aufbau und Betrieb ihres Geschäfts unterstützt — u. a. durch geführte Module, KI-gestützte Vorschläge, Vorlagen sowie Werkzeuge zur Erstellung öffentlicher Seiten (z. B. Visitenkarten-Webseite, Veranstaltungs- und Buchungs-Seiten). Ein Anspruch auf bestimmte Funktionen oder eine ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht.
Soweit die Nutzerin bzw. der Nutzer über die Plattform personenbezogene Daten eigener Kontakte, Kundinnen und Kunden verarbeitet (z. B. über das Kontaktmanagement, Veranstaltungs- und Buchungs-Anmeldungen oder Kontaktformulare), gilt hierfür ergänzend der Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV). Dieser ist Bestandteil des Nutzungsvertrags und gilt mit dessen Abschluss als vereinbart.
§ 3 Registrierung und Vertragsschluss
Die Nutzung setzt ein Nutzerkonto voraus. Mit dem Absenden der Registrierung gibt die Nutzerin bzw. der Nutzer ein Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab; der Vertrag kommt mit Freischaltung des Kontos zustande. Die Angaben bei der Registrierung müssen wahrheitsgemäß und vollständig sein. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln.
§ 4 Leistungen, Tarife und Preise
Der Anbieter stellt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Leistungen bereit. Umfang und Preise der jeweiligen Tarife ergeben sich aus der zum Zeitpunkt der Buchung gültigen Preisübersicht auf der Plattform. Alle Preisangaben verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit diese ausgewiesen wird.
§ 5 Pflichten der Nutzerinnen und Nutzer
Nutzerinnen und Nutzer sind für die von ihnen eingestellten Inhalte selbst verantwortlich. Sie verpflichten sich insbesondere,
- keine rechtswidrigen, beleidigenden, irreführenden oder Rechte Dritter (z. B. Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte) verletzenden Inhalte zu veröffentlichen,
- die für ihre eigenen öffentlichen Seiten (z. B. unter /p/…) erforderlichen rechtlichen Pflichtangaben (insbesondere Impressum und Datenschutzerklärung) selbst bereitzustellen und aktuell zu halten,
- geltende gesetzliche Bestimmungen einzuhalten, insbesondere bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ihrer eigenen Kontakte und Kunden,
- die Plattform nicht missbräuchlich oder automatisiert zu überlasten.
Der Anbieter ist berechtigt, rechtswidrige Inhalte nach Kenntnisnahme zu entfernen und betroffene Konten bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen zu sperren.
Verletzt die Nutzerin bzw. der Nutzer durch von ihr bzw. ihm eingestellte oder veröffentlichte Inhalte schuldhaft Rechte Dritter oder gesetzliche Vorschriften, so stellt sie bzw. er den Anbieter im gesetzlich zulässigen Umfang von hieraus resultierenden Ansprüchen Dritter frei und ersetzt die zur Rechtsverteidigung erforderlichen, angemessenen Kosten. Weitergehende gesetzliche Ansprüche des Anbieters bleiben unberührt.
§ 6 Nutzungsrechte an Inhalten
Die Rechte an den von Nutzerinnen und Nutzern erstellten Inhalten verbleiben bei diesen. Sie räumen dem Anbieter das einfache, zur technischen Bereitstellung und Auslieferung der Plattform erforderliche Nutzungsrecht ein (z. B. Speicherung und Anzeige öffentlicher Seiten). Die Rechte an der Plattform, ihren Inhalten und ihrer Software liegen beim Anbieter bzw. seinen Lizenzgebern.
Soweit Inhalte (z. B. Logos oder Bilder) mithilfe Künstlicher Intelligenz erzeugt werden, räumt der Anbieter der Nutzerin bzw. dem Nutzer die einfachen Nutzungsrechte am jeweiligen Ergebnis ein, soweit dem Anbieter solche Rechte zustehen. Der Anbieter weist darauf hin, dass rein KI-generierte Inhalte nach derzeitiger Rechtslage in der Regel keinen eigenen urheberrechtlichen Schutz genießen; ein ausschließliches Recht oder ein Schutz gegen die Nutzung durch Dritte kann daher nicht zugesichert werden. Die Nutzerin bzw. der Nutzer ist verpflichtet, vor einer geschäftlichen Verwendung — insbesondere als Marke — eigenverantwortlich zu prüfen, dass keine Rechte Dritter (z. B. Marken- oder Urheberrechte) verletzt werden.
§ 7 KI-gestützte Inhalte
Die Plattform erzeugt teilweise Vorschläge und Texte mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Diese Ergebnisse können fehlerhaft, unvollständig oder unpassend sein. Sie stellen keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder sonstige fachliche Beratung dar und sind vor einer Verwendung eigenverantwortlich zu prüfen. Eine Gewähr für Richtigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck wird nicht übernommen.
§ 8 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
Kostenlose Konten können von beiden Seiten jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden. Kostenpflichtige Abonnements laufen über den jeweils gewählten Zeitraum und können bis zum Ende der laufenden Periode gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Die Kündigung ist über das Konto („Über mich“) oder per E-Mail an admin@aiomnia.de möglich. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
§ 10 Widerrufsrecht
Verbraucherinnen und Verbrauchern steht bei kostenpflichtigen Leistungen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus unserer Widerrufsbelehrung.
§ 11 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, sofern dies aus triftigem Grund (z. B. geänderte Rechtslage oder Funktionsumfang) erforderlich ist. Über Änderungen wird rechtzeitig informiert. Widerspricht die Nutzerin bzw. der Nutzer nicht innerhalb der mitgeteilten Frist, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen; hierauf wird gesondert hingewiesen.
§ 12 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem die Nutzerin bzw. der Nutzer ihren bzw. seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.